kontakt side

facebook

button manntragend

button plaene

Menü

Nächster Termin

HomeBauberichteScale ModelleBS-1 im Massstab: 1:2,25

bauberichte

Projekt BS-1

Knut Becker, 28. November 2016

Projekt BS-1, das meisterliche Erst- und Letztwerk von Björn Stender.
Hier ein paar Daten zum Modell:

Massstab: 1 : 2.25
Spannweite: 800 cm
Rumpflänge: 333 cm
Flügeltiefe: 44 cm an der Wurzel
Profil Tragfläche: HQ-DS 2-12 / ???
HLW-Breite / -Profil: 155 cm / HQ Oldie 0-12

Um das Original rankten sich Legenden. Im Entstehungsjahr 1963 gab es nicht besseres im Segelflug! Beste Gleizahl 44 bei 95 km/h, da kam damals kein anderes Segelflugzeug hinterher. Ein halbes Jahr später war dann die D-36 Circe der Darmstädter Studenten fertig und ebenbürtig.

Auf der Seite von Christian Baron gibt es jede Menge Informationen zu allen Originalflugzeugen, 21 an der Zahl.

Ich habe von dem Beteuer der Glasflügel Flugzeuge, der Firma Hansjörg Streifeneder, eine Blaupause der Dreiseitenansicht und einen exzellenten Spantenriss erwerben können, nach dem es sich perfekt konstruieren ließ.

plan

plan2

Der Flügel ist bei Hans Müller momentan in Arbeit, alles andere kommt aus meiner Produktion. Für mich ist die Bauweise mittlerweile fast langweilig, deshalb war ich auch beim fotografieren nicht allzu fleissig. Es bereitet mir aber trotzdem einen höllischen Spass.

 

BS1 - es geht weiter

Knut Becker, 20. Dezember 2016

Hier geht es erstmal um das Pendel- Höhenruder mit kugelgelagerter Achse. Um möglichst wenig Spiel in der Lagerung zu erzielen, habe ich mich dazu entschieden, die Höhenruder Aufnahme dauerhaft eingebaut im Rumpf zu installieren. Das komplette Ruder wird mit zwei M5 Senkkofschrauben auf einer kleinen Auflage verschraubt. Das ist montagefreundlich und robust.

DSCF1680

Beim Original ist der Drehpunkt mit Lagerung im Ruder eingebaut.

Das Ruder selbst ist eine Styro- Balsa Konstruktion mit eingelegten Verstärkungen und Glasgewebe an den nötigsten Stellen. Gewicht bei 133 cm Spannweite 290 Gramm.

DSCF1693

 

BS1 - das Seitenruder

Knut Becker, 20. Dezember 2016

Das Seitenruder ist eine Sandwich- Rippen Konstruktion aus 0,4 mm Sperrholz, 3 mm Depron und Balsaholz. Sperrholz und Depron wurden mit PU- Leim zu einem linken und rechten Beplankungsteil verleimt. Die Profilierung erfolgt mit 2 mm Balsarippen und Balsa Nasenleiste inkl.integriertem Scharnierrohr.

DSCF1723

Diese Bauweise hatte beim Projekt Phönix Premiere und ist durch die äußere Sperrholzschicht relativ unempfindlich und leicht. Vier Lagerungspunkte zur Dämpfungsfläche aus 2 mm GFK Plattenmaterial und 2 mm Kohlefaserstab als Scharnier.

DSCF1733

 

BS1 - Tragflügel

Knut Becker, 20. Dezember 2016

Traditionsgemäß kommt der vierteilige Tragflügel von Tragflächenbau Hans Müller. Ich konnte ihn letzte Woche in gewöhnter Spitzenqualität abholen. Die Hohlkehlen der Wölbklappen und Querruder samt Ruderlagerung sind immer ein Gedicht! Gewicht ohne 30 mm Kohle Alu Steckung und Servos 9,6 kg.

DSCF1710

Der Flügel ist dieses Mal komplett mit 100 g/qm Kohle Biaxialgelege unter der Abachi Beplankung unterlegt, der geringen Dicke und vor allem der Torsionsfestigkeit wegen. Eingebaut werden 8 Stück 15 mm Savöx HV Servos, mit selbst angefertigten Einbaurahmen und 2 Stück Servos der Standartgröße mit 25 kg Stellkraft, des selben Herstellers, für die dreistöckigen Schambeck Bremsklappen.

DSCF1709

So, das war´s zunächst. Die Kabinenhaube ist momentan von Ulmer Kunststofftechnik unterwegs zu mir.....

BS1 - Servos, Fahrwerk, Vermessung

Knut Becker, 15. Januar 2017

Mittlerweile sind die Flügel mit allen Servos versehen, die Verkabelung samt Stecker ist dazu fertig und die Steckungen und Torsionsstifte sind eingeklebt.

DSCF1748

Das Fahrwerk kann nun auch ausfahren, die Fahrwersklappen haben ihre Scharniere und Rückzugsfedern bekommen. Das Seitenruder bewegt sich, beide Seile sind eingebaut und laufen teilweise durch Führungsröhrchen.

DSCF1751

Die Positionierung der Servos für Seitenruder und Schleppkupplung hat mir einiges Kopfzerbrechen bereitet. Mein Ziel war, das möglichst unsichtbar zu bewerkstelligen. Da der Instrumentenpilz recht klein ist und die Kabinenhaube dem Piloten sonnenbeschienene Füße garantiert, war da kein großer Spielraum gegeben.

Heute Vormittag war das, beihnahe schon traditionelle, erste Aufrüsten in der Werkstatt meiner Firma zum Fototermin. Dabei nehme ich verschiedene Peilungen und Messungen vor, um die Genauigkeit meiner vergangenen Tätigkeiten nochmals zu überprüfen. Das war alles sehr zufriedenstellend und ich konnte gutgelaunt abrüsten.

DSCF1770

Viele Grüße aus dem verschneiten Gedern
Knut

 

Weitere Beiträge...

Menü

Wir bedanken uns bei unseren Gönnern:

rik

wieser

baumberger

lawi2

gloor

zkb

kindler

hebu2

Mitglieder Bereich



Go to top