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Aktuell 2017

Aktuelles aus der IG Albatros

Hier ist Eurer IGA Leser Bereich. Hier könnt Ihr aktuelles aus eurem IGA-Leben berichten.
Macht ein paar Fotos und schreibt einen Satz dazu und sendet dies via E-Mail zu Eurem Zöpfli. Dies wird hier fortlaufend erscheinen – so können wir den Puls der IGA gemeinsam spüren.
  
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12. Dezember 2017

Autor: Beat Jäggi

Wenn der gemeine IG-Albatrösler einen neuen Flieger möchte...

(vielleicht die Vorgeschichte zu einem Baubericht)

…dann kann das ein langwieriger Prozess werden, auch wenn er nicht ausführlich rechtfertigen muss, weshalb er denn jetzt noch einen neuen Flieger braucht. Jedenfalls ist das so, wenn ich der gemeine IG-Albatrösler bin.

Ja, was will ich denn?

Also, ich möchte einen neuen Flieger. Nicht nur „haben“, sondern auch bauen, am liebsten aus Holz, und dann auch fliegen, und zwar regelmässig.

In meinem Kopf und auf diversen Datenspeichern (analogen und digitalen) finden sich Unterlagen und Ideen für eine ganze Reihe von Projekten. Einige sind annähernd spruch- oder baureif, andere werden das nie werden. Das gemeinsame an vielen dieser Projekte ist, dass sie viel Aufwand, einiges an Problemen, nein, natürlich Challenges, und bestenfalls mässige Flugeigenschaften versprechen.

Ich möchte mich gern wieder einmal hinter ein derartiges Projekt klemmen, aber zunächst möchte ich eigentlich etwas anderes, nämlich ein Modell, das

  • an Oldtimertreffen willkommen ist (schade, keine Libelle und keine ASW-15. Vielleicht ein anderes Mal!),
  • in den Proportionen, Massen und technischen Eigenheiten dem Vorbild entspricht,
  • so gute Flugeigenschaften und Leistungen hat, dass es auch ohne den Oldtimerstatus Freude macht – also keinen Ur-Oldtimer, sondern ein relativ modernes Holzflugzeug,
  • technisch eher einfach aufgebaut und „alltagstauglich“ ist,
  • eine Spannweite zwischen rund 3.5 und 4.5 m und einen Massstab in der Grössenordnung von ca. 1:3.5 bis 1:4 aufweist,
  • und mit überschaubarem Aufwand realisiert werden kann.

Das heisst also, ich suche eigentlich einen Bauplan oder Bausatz. Ach ja, das Modell soll schon beim Bauen Freude machen und gefallen soll es mir auch noch. Und, ein rein subjektives Kriterium, ich will ein Modell eines Vorbildes, zu dem ich so etwas wie eine persönliche Beziehung habe.

Anders gefragt, was will ich sicher nicht?

Ich weiss auch schon einiges, was ich nicht will. Zum Beispiel keine Minimoa, keinen Reiher, keine Weihe, keine Ka-6E, K-8 oder ASK-18. Nichts gegen alle diese Flugzeuge, aber davon gibt es schon viele und ich persönlich brauche daher keines. Aber dummerweise habe ich damit schon einige bekannte und bewährte Baukastenmodelle ausgeschlossen. Ich möchte eigentlich auch kein Modell eines Doppelsitzers, obwohl verschiedene Ka-2 und Ka-7, Bergfalken, Blanik, Bocian oder Musger 19 erhältlich sind und es darunter garantiert lohnende Kandidaten gäbe.

Etwas dumm ist auch, dass ich damit gerade die Ka-6 ausschliesse, immerhin eines der bedeutendsten und meistgebauten Flugzeuge der gesamten Segelfluggeschichte. Darüberhinaus gefällt mir die Linienführung der Ka-6 wirklich auch gut und sie käme meinem Ideal eines relativ leistungsfähigen und trotzdem einfachen „Alltagsklassikers“ sehr nahe.

Tja, schade. Aber es gibt ja auch noch andere schöne Flugzeuge!

Die Qual der Wahl oder: Der Weg ist eigentlich nicht das Ziel

Im letzten halben Jahr habe ich fleissig Ideen gewälzt, manchmal aktiv und bewusst, manchmal liefen diese Prozesse auch eher im Hintergrund. Und ich hatte schon viele mögliche Flugzeugtypen im Visier.

Schempp-Hirth SHK: Aus meiner Sicht ein sehr schönes Flugzeug, von dem ich auch schon länger träumte. Es sind verschiedene Bausätze (z.B. Aeronaut) erhältlich und die Modelle haben eigentlich einen guten Ruf. Also perfekt! Nur hat die SHK etwas den Makel der Ka-6, ASK-18 etc.: Es gibt schon genug Modelle davon – als Modell ist die SHK heute viel verbreiteter, als es das Vorbild je war.

Aber… ich könnte doch die Entwicklungsgeschichte umdrehen, einer SHK die Flügel und das Leitwerk stutzen und eine Standard-Austria daraus machen. Das hätte doch etwas, und ich käme recht einfach zu einem echten „rare Bird“! Nur, will ich wirklich ein perfekt schönes Modell abändern und dessen Proportionen und Leistungen verschlimmbessern? Irgendwie täte das weh.

Aber wenn wir schon mal bei der Standard-Austria sind, wie wäre es mit anderen Standard-Klasse-Flugzeugen der letzten Holz-Generationen?

Ich erwähne ja immer wieder die Ka-6E. Sie hatte bei Scheibe Flugzeugbau ein direktes Gegenstück, die SF-27. Vielleicht zu Unrecht standen die Scheibe-Flugzeuge gegenüber jenen von Schleicher immer etwas im Schatten. Die SF-27 wäre ganz sicher ein lohnendes Objekt und auf dem Plan von Chris Williams (www.scalesoaring.co.uk) könnte man aufbauen – auch wenn der Herr Williams seine Segelflugzeuge für die englische Starkwind-Hangfliegerei gern wie Panzerwagen aufbaut (dörf’s no es Bitzli meh sii?).

Aber es geht mir wie vielen, irgendwie steht die SF-27 nicht ganz oben auf meiner Liste. Auch ihr direkter Vorläufer Scheibe Zugvogel nicht (der wäre bei RC Europe in zwei Grössen als Bausatz erhältlich). Ach ja, auch gegen einen Spatz wäre im Prinzip nichts einzuwenden. Nur, irgendwie habe ich auch nie von einem Spatzen geträumt.

Szenenwechsel. Dann eben die Foka 4! Ein superschönes Flugzeug und es sind verschiedene Bausätze und auch Fertigmodelle erhältlich. Ein Fertigmodell aus Kunststoff kommt für mich aber nicht in Frage, das kommt mir irgendwie perv…, nein, „zu wenig materialgetreu“ vor. Und dummerweise haben aus meiner Sicht alle Foka-Modelle etwas das Problem, dass das Vorbild zu schnell aussieht. Also sind die Modelle stark in Richtung Kunstflug statt Thermik ausgelegt. Und auch Foka 4 gibt es schon viele als Modell. Wenn schon, müsste es daher die weniger bekannte Foka 5 mit T-Leitwerk sein. Oder sogar die Cobra. Aber das heisst wieder, alles selbst zu machen. Und genau das möchte ich im Moment für meinen „Alltags-Oldtimer“ nicht. Nicht zum vergessen, aber für die Schublade.

Aus Polen kommen ja noch andere potenzielle Vorbilder und auch die Modellbausätze dazu. Dummerweise gefallen mir die Mucha Standard und der Pirat (Frästeilsätze bei Oldgliders erhältlich) nicht so besonders. Die Jaskolka wäre dagegen etwas – es wird ja schon einen Grund geben, weshalb ich seit Jahrzehnten einen Plan der Jaskolka von John Watkins horte. Aber funktionsfähige Fowlerklappen und ein halb-einziehbares Fahrwerk entsprechen nicht gerade meinem aktuellen Ideal von „einfach und problemlos“. Und eine Jaskolka ohne korrekt funktionierende Fowler? – Wer das Original schon mit voll ausgefahrenen Klappen hat fliegen sehen, will sicher keine vereinfachte Jaskolka-Light! Dasselbe gilt für den Zephyr noch verstärkt: Wunderschön (für mich, es gibt da auch andere Meinungen…), historisch bedeutsam, superkompliziert, nicht meins.

Also, Polen ist für den Moment durch. Die holländische Alsema Sagitta? Da gibt es einen Bausatz von Reichard, sogar in zwei Grössen und sie ist auf den ersten Blick schnittig. Aber im Detail stimmt schon beim Vorbild technisch und optisch einiges nicht. Und ich will doch kein Modell einer Krücke bauen.

In manchem der Sagitta ähnlich, aber insgesamt viel stimmiger ist die finnische PIK-16 Vasama. Die würde mir echt gefallen! In Finnland arbeitet Iwaru Oy (www.iwaru.fi) an einer Pik-16 im Massstab 1:3. Sehr schön, aber offenbar noch nicht fertig, und für mich im Moment zu gross. Auch eine Pik-3C Kajava wäre dort in zwei Grössen (zu gross und zu klein) zu haben. Das wäre auch ein schöner Flieger. Die vordere Hälfte so etwas wie eine modernisierte Meise, aber mit einem moderneren Leitwerk. Gefällt mir sehr gut! Irgendwann vielleicht, wer weiss. Aber nicht jetzt.

Ein ähnlicher Fall wie die PIK-16 wäre für mich auch die Breguet 906 Fauvette. Nicht ganz so elegant wie die Foka oder die PIK, aber charaktervoll, „lustig“, als Konstruktion interessant und recht effizient. Es gibt einen älteren Plan von VTH. Keine Ahnung, wie brauchbar, vorbildgetreu oder fehlerhaft der wäre. Kein Projekt für heute und morgen, aber die Fauvette hat mir schon immer gefallen! Ganz im Gegensatz zum Nachfolger Siren Edelweiss. Die heisst zwar schön, sieht aber nicht so aus. Wenn ich in diesem Zusammenhang noch schreiben würde, die Edelweiss sehe aus wie ein FFA Diamant mit V-Leitwerk, dann wäre das vermutlich vaterlandsfeindlich. Ich lasse das mal.

Noch ein Exot: In Italien wird ein Frästeilsatz für eine Uribel D in 1:4 produziert (www.easycnc.it). Eine Superkiste, ein echter Maserati der Lüfte! Entfernt Foka-ähnlich, elegant, leistungsfähig, wenig bekannt. Aber warum verpasst der Signor Ingeniere von Easycnc einem „vorbildgetreuen“ Modell eines Flugzeuges der Standard-Klasse Wölbklappen? Er ist damit zwar in zahlreicher (nicht guter) Gesellschaft. Trotzdem, für mich ist das ein echter Killer. Natürlich könnte man das ändern. Aber einen Bausatz kaufen und gleich mal die Hälfte der Flügelrippen entsorgen? Nein, schade, schade!

Oder wenn wir in Italien bleiben: Piero Morellis M-100. Die ist für mich eher hübsch-hässlich, definitiv mehr Fiat als Maserati, aber markant und das Vorbild war durchaus erfolgreich. Jochen von Kalkreuth hatte sie viel geflogen. Und da ich „Das stille Abenteuer“ mindesten fünfmal komplett und ein paarmal in Auszügen gelesen habe, habe ich auch meinen „persönlichen Bezug“ zum Typ. Ich kenne keinen Bausatz und im Moment möchte ich keine von Grund auf bauen, aber wenn das jemand machen würde – mein Applaus wäre ihm sicher! Ach ja, viel Vergnügen beim Bau der Störklappen, ich kupfere dann die Konstruktion gerne ab (und wenn ich sie für einen Spyr V adaptieren muss).

Auch bei Slingsby habe ich mich umgeschaut. Dort wurden in bunter Folge schöne, gelungene Flugzeuge und ausgesprochene Krücken gebaut. Aus meiner aktuellen Sicht wären hauptsächlich die Gull IV, Sky und Skylark III interessant. Alle drei Typen hätten viel Potenzial für ein Modell, haben einen direkten Bezug zur Schweiz, sehen für mich gut aus und es sind Unterlagen, Pläne sowie auch Frästeilsätze erhältlich. Und – in England gibt es immer schöne, farbige Segelflugzeuge. Auch das wäre ein Argument für einen Engländer. Aber irgendwie ist der Funke noch nicht gesprungen. Vielleicht tut er das, irgendwann.

Schon beinahe zum Schluss meines Rundschlags: Ein deutscher Kleinhersteller (www.rchhobbyshop.de) produziert (vielleicht) ein Modell der Siebert SIE-3 im Massstab 1:3.5. Ein schönes Flugzeug mit einer interessanten Entstehungsgeschichte und historisch als Zwischenglied zwischen der Ka-6E und der ASW-15 spannend. Aber leider ist beim Produzenten unsicher, ob, wann, oder doch nicht. Also vielleicht später irgendwann, gefallen würde sie mir ja! Vielleicht auch mit dem Plan von VTH als Grundlage…?

Und falls jemand eine Elfe vermisst. Als langjähriger Liebhaber, Fan, Unterlagensammler und ehemaliger Mitbesitzer der S-3 Grand Luxe HB-873 (leider heute die N873HB) ist eine Elfe für mich kein Objekt für ein „einfaches“ Modell. Ich hätte sie schon sehr lange auf dem Radar, aber das wird wenn schon ein „grosses“ Projekt!

Aber was denn jetzt? Eisenbahn spielen statt Flügerlen?

Was hat denn jetzt mein Rundschlag gebracht? Ich habe eine Art Marktübersicht und weiss ziemlich konkret, welche Modelle ich nicht bauen will, und weshalb nicht. Sehr schön, und jetzt? Eigentlich möchte ich ja nicht nur herausfinden, was ich nicht bauen soll.

Aber klar, Eisenbahn spielen ist auch schön, ein F3F-Bolide wäre ebenfalls cool… oder, Peter Ziegler hat mir ja schon geraten, ich solle einen Gummimotörler bauen. Zweifellos alles lohnende Projekte!

Aber zuerst – habe ich doch jetzt einen schönen Cliffhanger erreicht! Ich werde jetzt Pause machen und nachdenken, der geneigte Leser bastelt etwas und schreibt einen Artikel darüber, und wenn der Herr Webmaster will, folgt schon bald die zweite Episode meiner Dokusoap.

Bis dahin, frohes bauen!

Beat Jäggi

 

04. Dezember 2017

Autor: Kusi

Gipfeltreffen der Beljajew-Modell-Konstrukteure

Am 23. November besuchte mich unser IGA "Stammpapi" Fréderic zusammen mit seinem Sohn Simon. Nach einem feinem Mittagessen und viel Smalltalk zeigte ich Frederic den Rostov GT1 Rumpf.

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Er wiederum schwärmte mir vor wie weit er nun gekommen ist mit von ihm komponierten Musikstück über die Beljajew BP-3, den Text liess er sich von einer Kollegin auf Russisch übersetzen.

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Und hierzu hatte ich noch eine kleine Überraschung für Frederic in Form drei Leinwandbilder der BP-3, diese sollten für ihn eine Inspiration für seine Komposition sein.

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Nun bin ich gespannt wie sich die Bilder des Russenflügel über seinem Flügel machen und auch wie sie seine Fantasie beflügelt… ich bin gespannt.

 

03. Dezember 2017

Autor: Kurt Ritter

ASK 18 mit 6.6 Meter Spannweite

Letzen Winter haben René Baumer und ich je eine ASK 18 mit Spannweite 6.6 M gebaut.

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Die Modelle in klassischer Holzbauweise entstanden aus Frässätzen von Wonneberger Flugmodellbau

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Die Tragflächen sind 4teilig, die Höhen- und Seitenleitwerke komplett abnehmbar. Der Frässatz kostet 850.- Euro.

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 Gleich nach dem Erstflug haben wir mit den ASK 18 einen Doppelschlepp gemacht. Andi Wespi schleppte uns mit seiner "Power Rascal" sich auf Höhe.

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14. November 2017

Autor: Beat Galliker

IGA Herbsttreffen am Sonntag, 12. November 2017

Einige Impressionen vom diesjährigen IGA-Herbsttreffen in Trimbach.

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